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Extra 3 basht Pegida

Sehr schön! In der Sendung extra3 gestern nahm Christian Ehring kein Blatt vor dem Mund und kritisierte Pegida und ihre Anhänger auf’s schärfste.

Kann man diese Leute einfach nicht mehr so nennen, als das was sie sind: herzlose Egoisten, die im reichsten Land der Erde wohnen und ihren Wohlstand ernsthaft gegen Menschen verteidigen wollen, die in höchster Not hierhin kommen

- Christian Ehring

Leider kann das Video hier nicht eingebettet werden, drum untenstehend auf den Link klicken

Video anschauen (weiter zur ndr/extra-seite)

Deutsche in Amerika

Es ist die Zeit des Aufbruchs. Versprechungen des Adelsvereins und frohlockenden Briefen von angeblichen Siedlern die bereits in Amerika sind kursieren . Den Deutschen geht es nicht gut, das Leben ist in jeder Hinsicht hart und die Zukunft ungewiss. Aus diesem Grund verlassen unzählige Deutsche ihre Heimat und beginnen ihre Reise u.a.nach Amerika um dort zu siedeln – in Erwartung eines besseren Lebens ganz wie man’s ihnen versprochen hat. Die Realität sieht dann aber ganz anders aus.

Die Doku ist unterteilt in 3-4 Teile. Wer direkt zum Teil will bei dem erzählt wird wie alles ablief etc. kann direkt auf Minute 43′ springen :-)
Übrigens: Wenn ihr eine PS4 habt könnt ihr die Doku auch am TV schauen, hierzu einfach die Youtube App downloaden. Auf der PS3 etc. am besten https://www.youtube.com/tv via Internet Browser aufrufen.

Alle Rassisten sind Arschlöcher. Überall

Das Video ist Teil der „Spuck auf Rechts“ -Videoserie, passt perfekt als Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit wie sie zurzeit mit Pegida mitschwimmt und ist auch das neue Special für den Blog.

#YouGeHa – Youtuber gegen Fremdenhass

Diese Videos sind Teil von #YouGeHa, über das zweite Video gelangt ihr zur ganzen Playlist (klickt auf den Titel, dann öffnets Youtube)

YouTuber positionieren sich gegen Fremdenhass und Ausgrenzung: Unter dem Hashtag #YouGeHa (YouTuber gegen Hass) veröffentlichen sie jeden Tag neue Videos mit persönlichen Statements für mehr Toleranz. Mit dabei sind unter anderem LeFloid, Die Klugscheisserin, Michael Buchinger und Faktastisch.

Von Nora Burgard-Arp

“#YouGeHa ist keine Kampagne ausschließlich gegen Pegida”, heißt es auf der offiziellen Webseite der Aktion. Zwar hätten einige der Stimmen, die im Rahmen von Pegida-Demonstrationen laut werden, #YouHeGa deutlich beeinflusst. Aber die Organisatoren betonen, man könne die Teilnehmer der Pegida-Demos und deren Anliegen nicht in eine Schublade stecken: “#YouGeHa steht generell für Toleranz – auch gegenüber anderen Religionen.”

Eine Woche lang veröffentlichen die teilnehmenden YouTuber die Videos auf ihren Kanälen, gruppenweise jeweils um 15 Uhr. Sie verweisen gegenseitig in den Clips aufeinander. Außerdem gibt es eine Playlist, in der alle Videos unter dem Hashtag #YouGeHa veröffentlicht werden. Die Themen der Beiträge reichen von philosophischen Fragestellungen wie “Warum hassen wir andere?” über Pegida-Satire bis zu Faktenchecks und Mini-Dokus. Auch die Zuschauer werden aufgerufen, ihre Erfahrungen und Meinungen im Social Web zu teilen – als persönliches Zeichen gegen Fremdenhass.

#YouGeHa entstand in den den Sozialen Netzwerken, die Planungen begannen im Dezember in einer Facebook-Gruppe. Die Organisatoren betonen: “Diese Kampagne ist nicht “gekauft”, dahinter steckt kein großer Auftraggeber, kein Unternehmen, keine Medienredaktion, kein Ministerium, kein politischer Bildner. Wer mitmacht, tut das, weil er oder sie selbst das Thema angehen will.”

Tutorial: Vermmumung

Noch ein paar Tipps dazu: Reist möglichst nicht schwarzgekleidet an Demonstrationen etc. an, oft werden Sicherheitskontrollen an Bahnhöfen etc. durchgeführt. Nehmt Material wie z.B. Schutzbrille möglichst nicht zur Anreise mit, sondern organisiert euch anders. Schweiz: Vergesst eure Schutzbrille nicht!!

Text vom BAgR zur Vermmung:

Vermummung warum?

An Antifa-Demos (aber nicht nur da) tauchen gelegentlich vermummte Leute auf. Die Meinungen über den Sinn und Unsinn der Vermummung gehen auseinander. Hier einige Argumente, warum wir uns vermummen:
Die Vermummung ist ein Schutz vor Repression seitens der Bullen und der Faschos aber auch der Arbeitgeber und Schulen. Es geht nicht darum, dass wir „nicht zu unserer Meinung stehen“ oder „unerkannt randalieren wollen“. Viele von uns können es sich nicht leisten erkannt zu werden. Weiter bietet die Vermummung auch eine gewisse Anonymität, welche uns wichtig erscheint: Für uns spielt es keine grosse Rolle, wer hinter der Maske ist, was zählt, ist, dass wir viele sind, dass wir wissen, was wir wollen und dass wir kollektiv gegen Faschos und Bullen reagieren: Eine Demo ist eine Aktion, die wir gemeinsam machen und nicht als einzelne. Die Vermummung kann jedoch leicht von ProvokateurInnen missbraucht werden. Das ist heikel. Sie schützt zwar vor Repression, was aber nicht heissen darf, dass die Eigen- und Kollektivverantwortung wegfällt.

Zu den Medien

Im Zusammenhang mit den letzten Demos und Aktionen ist es immer wieder zu Konflikten zwischen DemoteilnehmerInnen/Demoschutz und Medien gekommen. Auch dies geschah nicht grundlos und aus heiterem Himmel. Wir sind den Medien gegenüber grundsätzlich misstrauisch. Zeitungen, TV-Sender, Radio… sind Firmen, welche ihr Produkt verkaufen wollen. Medien produzieren Informationen und es ist ihnen wichtiger, dass sie ihr Produkt verkaufen können, als die Öffentlichkeit über Fakten zu informieren. Die Medien wollen uns in eine Schublade drängen; was sie interessiert sind nicht unsere Gedanken, Träume, Ideen und Sehnsüchte, sondern Bilder von blutigen Köpfen, brennenden Autos, Strassenschlachten… Vor allem blutgeile Kameraleute und FotografInnen können gefährlich werden, wenn sie dauernd die Gesichter der DemonstrantInnen und AktionsteilnehmerInnen filmen – die Medien sind wohl die Hauptsache für die zunehmende Vermummung. Weiter haben wir keine Lust, unseren Antifaschismus für reisserische Berichte missbrauchen zu lassen. Was wir zu sagen haben, steht in unseren Flugblättern, Zeitschriften, auf unseren Homepages und wird in Alternativradios thematisiert.
Wer sich weiter dafür interessiert, kann ja an die Demos kommen und sich dort informieren und beteiligen, statt unseren Widerstand vor der Glotze zu konsumieren.

In den letzten Jahren ist es noch wichtiger geworden sich zu vermummen. Die Polizei oder Staatsanwaltschaft stellt immer öfter Leute auf Fotos im Internet an den Pranger, das wird dann auch meist grossspurig in den Medien angekündigt und alle zur Mithilfe an der Identifikation der -vermeintlichen- Verbrecher aufgerufen.

Das passiert wenn du die Cops rufst

Aktivisten heizen Bristol ein

Wer englisch versteht kann auch mal die Webseite der Bristol Anarchist Federation besuchen, dort gibt es u.a. einen Artikel zum Thema
Artikel in der Guardian zum Thema

„Kein Fußbreit“ Gegen Naziaufmarsch Magdeburg [Mobi] – 17.01.2015

>mehr infos (blockmd-webseite)
und http://entschlossenhandeln.blogsport.de

Basel im Ausnahmezustand

Die OSZE-Ministerratskonferenz vom 4. und 5. Dezember bedeutete eine Woche lang erhebliche Einschnitte im Alltag der Gastgeberstadt Basel. Wir führten dutzende Interviews und begleiteten die Sicherheitsvorbereitungen und das breite Spektrum an Protestveranstaltungen mit drei Kameras. Höhepunkt der Gegenaktionen war die Demo am Freitag, die in Strassenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten endete.

klickt auf mehr(..) um zum Video zu gelangen, das Video startet sonst immer automatisch bei jedem Blogaufruf ;-)

(mehr…)

Look Back (Filme aus vergangenen Tagen)

14 Jahre ist der Film mittlerweile schon alt aber trotzdem schön anzusehen, den diese Filme haben ja bekanntlich ihren ganz eigenen Style ;-)

noch älter, 15 jahre, diese Video trägt den Titel „Breaking the spell“ und dreht sich um die Proteste gegen das WTO-Treffen in Seattle