Archiv der Kategorie 'Mittwoch-Special'

Reaggea sozialkritisch

An dieser Stelle als Mittwoch-Special mal drei Reaggea Bands resp. Künstler, die sich dem Kampf gegen soziale Missstände, dem Kampf gegen Rassismus etc. verschrieben haben: Ragabund, Iries Revoltes und Damian Marley

übrigens hat Iries Revoltes gerade einen neuen Musik-Video rausgebracht. Iries Revoltes dazu: „Der Song ist unsere Antwort auf die Finanzkrise. Mit Eurer Unterstützung wollen wir „Zeit ist Geld“ in alle Radios bringen. Denn es ist an der Zeit klarzustellen, dass nicht alle Menschen bereit sind, Geld als das Maß aller Dinge anzusehen, als seien sie Figuren in einem Monopoly-Spiel. “

Surplus oder Konsumterror

Für dieses Mittwoch-Special eine wirklich sehr interessante und wertvolle Doku über die Gesellschaft, Verhältnisse, den Konsum etc. aber auch Gegenbewugungen wie Globalisierungskritiker, Anarchisten… watch it! :-D

Die destruktive Natur der Konsumkultur „Wir sind dem Konsumterror ausgesetzt und “Surplus oder Konsumterror” stellt den Versuch dar, die Kommunikations-Sklaven der ersten Welt – ein Fünftel der Bevölkerung verbraucht vier Fünftel der natürlichen Rohstoffe – zum Nachdenken zu bringen.“ (John Zerzan) “Surplus oder Konsumterror” wurde 2003 auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival Amsterdam mit dem “Silver Wolf Award” ausgezeichnet.

Der 4.Weltkrieg

Millionen Obdachlose in Südafrika kämpfen für das Recht auf eine Unterkunft und gegen die Wasserprivatisierung. In Chiapas vertreiben Indigenas die Armee der mexikanischen Regierung, die ihr Land an den globalen Markt ausverkauft. Nach dem ökonomischen Zusammenbruch in Argentinien im Dezember 2001, sehen wir den Aufstand und den Versuch einer Bevölkerung, ein Leben jenseits von Staat und Markt zu organisieren.

Nach einer drastischen Liberalisierung des Arbeitsmarktes in Süd-Korea 1997 gehen Millionen Arbeiter und Arbeiterinnen auf die Straße in einem der größten Streiks der jüngsten Geschichte. Massiver ziviler Ungehorsam gegen Wirtschafts- und Regierungsgipfel in Quebec und Genua lösen bürgerkriegsähnliche Zustände in den Metropolen der Industriestaaten aus.

Hier kommen Menschen zu Wort, die sich weigern sich dem Terror zu beugen und die ihre Träume von einer gerechten Welt nicht durch Armeen, Angst oder Verzweiflung besetzen lassen.

Ein Film, der mit inspirierenden Bildern und poetischen Worten über die weltweiten sozialen Bewegungen gegen Neoliberalismus erzählt. Er zeigt eine Welt, die zunehmend auf Gewalt und den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ angewiesen ist, um ihre Regierbarkeit aufrecht zu erhalten. Es sprechen die Dichterin und Aktivistin Suheir Hammad und Sänger Michael Franti (Spearhead).

Trailer:

Der vierte Weltkrieg [ www.cinerebelde.org ]

Film:

Wer hat uns verraten?

Der grosse Ausverkauf

Ein britischer Lokführer, eine philippinische Mutter, ein südafrikanischer Aktivist und die Bürger einer bolivianischen Stadt: Sie kämpfen bereits gegen das, was uns alle erwartet: den GROSSEN AUSVERKAUF.

„Ich habe einmal bestimmte Aspekte der Wirtschaftspolitik mit moderner Kriegsführung verglichen. In der modernen Kriegsführung versucht man zu entmenschlichen, das Mitgefühl zu beseitigen. Man wirft Bomben aus 15 000 Metern, aber man sieht nicht, wo sie landen, man sieht keine Schäden. Es ist fast wie in einem Computerspiel. Man spricht von „body counts“. Das entmenschlicht den Prozess. Genauso ist es in der Wirtschaft: Man redet über Statistiken und nicht über die Menschen hinter diesen Statistiken.“
(Joseph E. Stiglitz / Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften )

„Mit dem Film DER GROSSE AUSVERKAUF möchte ich zeigen, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt. Die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF haben zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ihre Wasser- und Stromversorgung, Busse und Bahnen und sogar das Gesundheitswesen komplett privatisiert werden. Sie haben mit etwas zu kämpfen, das uns früher oder später alle betreffen wird.

Aber mir ist wichtig zu zeigen, dass die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF keine passiven Opfer, sondern würdevolle und aktive Individuen, die in der Lage sind, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die privatisierte Realität, in der sie leben, zu verändern. Und wenn es nötig ist – Widerstand zu leisten. Der Film möchte die Öffentlichkeit aufrütteln und auf eine schleichende und gefährliche Entwicklung aufmerksam machen, die unser aller Leben betrifft.“
(Regisseur Florian Opitz)

Filmtrailer

Fabrikbesetzung in Südkorea

Seit Juli 2009 eskaliert im südkoreanischen Pyongtaek einer der weltweit am erbittertsten geführten Arbeitskämpfe der letzten Jahre. Mehr als 2.500 Polizisten und hunderte von angeheuerten Securities versuchten über Tage hinweg die teilweise besetzte Autofabrik von Ssangyong Motor zu stürmen. Mehr als 1.000 Arbeiter, die sich in mehreren Gebäuden der Fabrik verbarrikadiert hatten, lieferten sich Gebäude um Gebäude eine erbitterte Auseinandersetzung mit den staatlichen und privaten Schlägern, die vom chinesischen Besitzerkonsortium angefordert worden waren.

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Vom Netz auf die Strasse

Digitaler Aktivismus: aus dem Netz auf die Straße from Mario Sixtus on Vimeo.

Unbeholfen

Unbeholfene Polizei, unbeholfene Panzerknacker

Castor Alarm

Diesmal für das Mittwoch-Speical: Niels Ruf bei den Castor Protesten :-)

Wählt die wortgewandten FDP! ;-)

Untenstehend zwei sehr amüsante Wahlvideos der FDP Luzern (Schweiz). Wer so wortgewandt ist (oder eben nicht) muss doch fast Einzug in die Debatten der Parlamente haben ;-) Och, die armen tun mir fast ein bisschen leid…

der HELIKOPTER

und der Mann mit der Stirne

Bericht im Tagesanzeiger dazu:

Vergessen Sie Youtube, vergessen Sie Facebook. Wenn Sie Lust auf wirklich ulkige Videoclips haben, besuchen Sie die Homepage der FDP der Stadt Luzern. Dort stellen sich derzeit die Kandidaten für die Stadtratswahlen der Öffentlichkeit vor. Da spricht ein CEO, der meint, er sei ein Helikopter, ein Juist, der im Autobereich „e chli öppis machen“ will, und ein Administrationsleiter, der im Stil von Bob Dylan Schilder zu Boden fallen lässt – auf denen so Erhellendes steht wie: „Alleine Gemeinsam, Gemeinsam Alleine“. Der Betrachter kann sich diese Auftritte nur so erklären: Enweder setzen sich diese Leute als echte Liberale für einen freizügigen Umgang mit weichen Drogen ein – und demonstrieren dssen Folgen in aller Öffentlichkeit. Oder ihr Kommunikationsberater hat irgendeine Wette verloren. Jedenfalls hat das Zeug Kultpotenzial. Danke, liebe FDP der Stadt Luzern, für diesen Lichtblick in ernsten Zeiten.