Archiv der Kategorie 'Globalisierung'

Heraus zum Antifa Abendspaziergang!

In Bern findet morgen Abend der legendäre und mittlerweile schon der 9.“antifaschistische Abendspaziergang“ statt. Nachdem es in den vorausgegangen Jahren zu teils heftigen Ausschreitungen kam, hetzten diesmal weder Medien noch Politik im vorraus gegen die Demo. Zu allem erstaunen ist heute noch bekannt geworden, das obwohl man nie eine Bewilligung beantragt hatte, die Demo bewilligt wurde.
Die Organisatoren:

Die Kantonspolizei hat uns, zu unserem Erstaunen mitgeteilt, dass sie den 9. Antifaschistischen Abendspaziergang bewilligt hat. Erstaunt hat uns die Nachricht deshalb weil wir nie ein Bewilligungsgesuch eingereicht haben. Wie bereits erwähnt, standen wir lediglich in Mailkontakt mit den Behörden und haben diesen die Demoroute mitgeteilt.

zur Frage des warums sie weiter:

Warum sich die Behörden zu diesem Schritt entschieden haben ist zurzeit Gegenstand von internen Diskussionen. Noch gibt es unterschiedliche Einschätzungen dazu ob es sich dabei um einen „Umarmungsversuch“ handelt, ob sich schlicht und einfach die PragmatikerInnen gegen die HardlinerInnen durchgesetzt haben oder ob gewisse Leute zur Einsicht gekommen sind, dass sie lieber bewilligen wollen was sie sowieso nicht verhindern können.

Solidarische Grüsse und egal was noch kommen mag, wir sehen uns am Samstag um 20 Uhr bei der Heiliggeistkirche in Bern! „

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Reaggea sozialkritisch

An dieser Stelle als Mittwoch-Special mal drei Reaggea Bands resp. Künstler, die sich dem Kampf gegen soziale Missstände, dem Kampf gegen Rassismus etc. verschrieben haben: Ragabund, Iries Revoltes und Damian Marley

übrigens hat Iries Revoltes gerade einen neuen Musik-Video rausgebracht. Iries Revoltes dazu: „Der Song ist unsere Antwort auf die Finanzkrise. Mit Eurer Unterstützung wollen wir „Zeit ist Geld“ in alle Radios bringen. Denn es ist an der Zeit klarzustellen, dass nicht alle Menschen bereit sind, Geld als das Maß aller Dinge anzusehen, als seien sie Figuren in einem Monopoly-Spiel. “

Surplus oder Konsumterror

Für dieses Mittwoch-Special eine wirklich sehr interessante und wertvolle Doku über die Gesellschaft, Verhältnisse, den Konsum etc. aber auch Gegenbewugungen wie Globalisierungskritiker, Anarchisten… watch it! :-D

Die destruktive Natur der Konsumkultur „Wir sind dem Konsumterror ausgesetzt und “Surplus oder Konsumterror” stellt den Versuch dar, die Kommunikations-Sklaven der ersten Welt – ein Fünftel der Bevölkerung verbraucht vier Fünftel der natürlichen Rohstoffe – zum Nachdenken zu bringen.“ (John Zerzan) “Surplus oder Konsumterror” wurde 2003 auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival Amsterdam mit dem “Silver Wolf Award” ausgezeichnet.

Der 4.Weltkrieg

Millionen Obdachlose in Südafrika kämpfen für das Recht auf eine Unterkunft und gegen die Wasserprivatisierung. In Chiapas vertreiben Indigenas die Armee der mexikanischen Regierung, die ihr Land an den globalen Markt ausverkauft. Nach dem ökonomischen Zusammenbruch in Argentinien im Dezember 2001, sehen wir den Aufstand und den Versuch einer Bevölkerung, ein Leben jenseits von Staat und Markt zu organisieren.

Nach einer drastischen Liberalisierung des Arbeitsmarktes in Süd-Korea 1997 gehen Millionen Arbeiter und Arbeiterinnen auf die Straße in einem der größten Streiks der jüngsten Geschichte. Massiver ziviler Ungehorsam gegen Wirtschafts- und Regierungsgipfel in Quebec und Genua lösen bürgerkriegsähnliche Zustände in den Metropolen der Industriestaaten aus.

Hier kommen Menschen zu Wort, die sich weigern sich dem Terror zu beugen und die ihre Träume von einer gerechten Welt nicht durch Armeen, Angst oder Verzweiflung besetzen lassen.

Ein Film, der mit inspirierenden Bildern und poetischen Worten über die weltweiten sozialen Bewegungen gegen Neoliberalismus erzählt. Er zeigt eine Welt, die zunehmend auf Gewalt und den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ angewiesen ist, um ihre Regierbarkeit aufrecht zu erhalten. Es sprechen die Dichterin und Aktivistin Suheir Hammad und Sänger Michael Franti (Spearhead).

Trailer:

Der vierte Weltkrieg [ www.cinerebelde.org ]

Film:

Der Konzern / The Corporation

Film über den Konzern, was er ist und wo die Gefahren liegen, Am Anfang ein bisschen langatmig, aber bessert sich und mausert sich zu einem sehr interessanten Film.

Ein Unternehmen ist juristisch gesehen eine Person, aber was für eine? Ein kanadischer Dokumentarfilm kommt zu dem Ergebnis, dass sich Konzerne in der Regel wie klinische Psychopathen verhalten. Wer weiter den Glauben an den „friendly Capitalism“ behalten möchte, der alle Wünsche erfüllt, dabei bunt und fröhlich ist, der möge diesen Film meiden. Wer wie Neo in Matrix die rote Pille der Wahrheit vertragen kann, sollte sich ihn allerdings unbedingt anschauen.

Der grosse Ausverkauf

Ein britischer Lokführer, eine philippinische Mutter, ein südafrikanischer Aktivist und die Bürger einer bolivianischen Stadt: Sie kämpfen bereits gegen das, was uns alle erwartet: den GROSSEN AUSVERKAUF.

„Ich habe einmal bestimmte Aspekte der Wirtschaftspolitik mit moderner Kriegsführung verglichen. In der modernen Kriegsführung versucht man zu entmenschlichen, das Mitgefühl zu beseitigen. Man wirft Bomben aus 15 000 Metern, aber man sieht nicht, wo sie landen, man sieht keine Schäden. Es ist fast wie in einem Computerspiel. Man spricht von „body counts“. Das entmenschlicht den Prozess. Genauso ist es in der Wirtschaft: Man redet über Statistiken und nicht über die Menschen hinter diesen Statistiken.“
(Joseph E. Stiglitz / Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften )

„Mit dem Film DER GROSSE AUSVERKAUF möchte ich zeigen, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt. Die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF haben zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ihre Wasser- und Stromversorgung, Busse und Bahnen und sogar das Gesundheitswesen komplett privatisiert werden. Sie haben mit etwas zu kämpfen, das uns früher oder später alle betreffen wird.

Aber mir ist wichtig zu zeigen, dass die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF keine passiven Opfer, sondern würdevolle und aktive Individuen, die in der Lage sind, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die privatisierte Realität, in der sie leben, zu verändern. Und wenn es nötig ist – Widerstand zu leisten. Der Film möchte die Öffentlichkeit aufrütteln und auf eine schleichende und gefährliche Entwicklung aufmerksam machen, die unser aller Leben betrifft.“
(Regisseur Florian Opitz)

Filmtrailer

Trailer: Capitalism: A Love Story

Michael Moores Trailer zu seinem neuen Film „Capitalism: A Love Story“

wer sich das lied am ende ganz anhören will, kann das _hier_ tun. ist vermehrt auf demos zu hören

Die Macht der Manager

Zu Ludwig Erhards Zeiten hie es noch: Geht es der Wirtschaft gut geht es auch den Menschen gut. Heute dagegen so sagt etwa Hessens Ministerpräsident Roland Koch laute die Gleichung für immer mehr Menschen: Je besser es der Wirtschaft geht desto schlechter geht es mir.

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Vom Netz auf die Strasse

Digitaler Aktivismus: aus dem Netz auf die Straße from Mario Sixtus on Vimeo.

Mobi-Video zur morgigen Demo in Freiburg

Morgen findet die grosse Demonstration gegen G8 und Kapitalismus statt! Kommt alle!!

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