Archiv für Januar 2015

Was ist den mit der los?

Teacher Moves to Sue the City of Seattle After a Cop Pepper Sprayed Him at an MLK Rally
By VICE News

January 30, 2015 | 9:30 pm
VICE News is closely monitoring policing in America. Check out the Officer Involved blog here.

A Seattle teacher and activist has filed a tort claim against the city and the Seattle Police Department after he was pepper-sprayed by a cop as he walked away from a peaceful rally on Martin Luther King, Jr. Day.

Jesse Hagopian was talking to his mother on his cell phone and leaving the rally on his way to his child’s birthday party on January 19 when a police officer unlawfully pepper sprayed him in the face, his lawyer James Bible told VICE News.

„Jesse Hagopian is a well known activist in Seattle and he had just finished giving a speech in which he was talking about how black lives matter when he was pepper sprayed while he was several feet onto the sidewalk,“ Bible said. „Rather than being able to fully celebrate his child’s birthday, he had burning eyes, nostrils, and spent the most of the afternoon washing his face with milk, as advised by the doctor. It was a traumatic moment.“

Hagopian posted a photo of himself on Facebook later that day with a brief account of the events leading up to the incident.

Post by Jesse Hagopian.
The moment was filmed by a witness and uploaded to YouTube on Wednesday — the same day Bible lodged the tort claim against the city and a public disclosure request seeking the identity of the female officer in the video. The city has 60 days to respond to the notice before Hagopian can file a lawsuit, Bible said.

„I felt the piercing pain shoot through my eye, my ear drum and my nostril, all over my cheek and face,“ Hagopian told Seattle television station KOMO News. „I yelled out. My mom was in distress as she heard me yell.“

Bible, who also heads the local chapter of the National Association for the Advancement of Colored People (NAACP), said he and his client believe the officer should be removed from her post and fired. „I am terrified that she continues to posses a weapon and patrol the streets,“ he said, adding he has „reason to believe,“ she remains on active duty.

The Seattle Police Department declined to comment on the matter.

Judenhass in Malmö

Ein Reporter setzt in der schwedischen Stadt Malmö eine Kippa auf und wird von Muslimen übelst beschimpft. Es gibt also in Europa sehr wohl No-go-Zonen – für Juden.

Es war ein schwedisches Experiment vor dem Hintergrund des mörderischen Anschlags auf den koscheren Supermarkt in Paris vom 7. Januar: Für die Sendung «Uppdrag granskning» (Auftrag Ermittlung) schickte das Fernsehen den Reporter Petter Ljunggren mit einer Kippa, der traditionellen Kopfbedeckung männlicher Juden, und umgehängtem Davidstern in die Stadt Malmö.

Wie die versteckte Videokamera in verwackelten Schwarzweissbildern festhält, ruft ein Mann im Zentrum Malmös Ljunggren «jüdische Scheisse» zu und fordert ihn auf, zu verschwinden. Ein anderer Mann ballt drohend seine Faust und schreit: «Hau ab, Satansjude!» Die Drohungen werden so heftig, dass das Team immer wieder den Abzug erwägt.

Per SMS aufgefordert, Eier zu schmeissen

Auch ein Motorradlenker bedroht den als Juden verkleideten Journalisten. Im Vorort Rosengrad macht sich ein mehrköpfiger Mob sogar daran, die Reporter anzugreifen. Als Reporter Ljunggren und ein Begleiter weggehen, werden von Häuserfenstern aus Eier nach ihnen geworfen. Laut dem Bericht wurden Anwohner per SMS dazu aufgefordert, Eier zu werfen.

Nach einer auf einer amerikanischen Website übersetzten Zusammenfassung in der schwedischen Zeitung «Expressen» zieht die Fernsehsendung den Schluss, dass der Antisemitismus in Schweden nicht mehr länger aus dem Dunstkreis von Neonazigruppen kommt: «Stattdessen dreht sich der Judenhass um den Konflikt zwischen Israel und Palästina.» Hintergrund ist der hohe Anteil von – je nach Zählung – 20 bis 30 Prozent muslimischer Immigranten in Malmö. Die mit 300′000 Einwohnern drittgrösste Stadt Schwedens ist seit Jahren berüchtigt für antisemitische Zwischenfälle.

Juden fühlen sich nicht mehr sicher

Laut «Expressen» erklärte die Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center Malmö schon 2010 als gefährlich für Juden. In den letzten zwei Jahren zählte die Polizei 137 antisemitische Verbrechen in der Stadt.

Die TV-Sendung porträtiert auch jüdische Einwohner Malmös. Etwa den aus den USA stammenden Shmuel Goldberg. Er beschreibt einen Angriff, der ihn für Wochen in Angst versetzte (siehe Video oben). Ein anderer, Ammon Tsubarah, sagt: «Es hat einen Grad erreicht, dass man sich nicht mehr sicher fühlt. Man will nicht mehr länger hier bleiben.» Die Zahl der Juden in Malmö ist inzwischen auf 600 gesunken.

Wie in Schweden, so in Frankreich

Die zunehmenden Probleme für Juden in Schweden haben ihre Entsprechung in Frankreich. Nach einer Mitteilung des jüdischen Dachverbands vom Dienstag hat sich dort die Zahl antisemitischer Attacken 2014 im Vergleich zum Vorjahr auf 851 verdoppelt. An dem am gleichen Datum gewürdigten 70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz bezeichnete Präsident François Hollande den Antisemitismus als «Geissel» für Frankreich.

Die Erkenntnisse des schwedischen TV-Programms wurden weder in Europa noch in den USA von den grossen Medien aufgenommen. Widerhall fanden sie bloss in Israel und auf konservativen amerikanischen Websites wie Breitbart und Right Side News.

Fox News doch nicht so daneben?

Für einen dieser Kanäle, Fox News, ist die schwedische Sendung teilweise eine Bestätigung. Der US-Sender wurde verlacht, als er nach dem «Charlie-Hebdo»-Angriff von Muslimen bewohnte Quartiere in Europa zu No-go-Zonen stilisierte. Jetzt lässt sich mit einigem Recht sagen: Es gibt diese Zonen tatsächlich – zumindest für Juden.

Quelle: http://www.20min.ch/panorama/news/story/Ein-schwedischer-Reporter-testet-den-Judenhass-11672480

USA Police: Polizei erschiesst Flüchtenden

Alles begann als ein Pastor die Polizei anrief und diese bat herzukommen, da eine Person gedroht habe eine Frau zu erschiessen – er sei auch bewaffnet. Wie im Video zu sehen kam dann auch ein Polizeibeamter, und wollte die entsprechende Person verhaften. Dieser riss sich aber los und floh vor dem Beamten. Unterwegs soll er eine Waffe verloren haben, auf dem Video ist zu sehen wie er anhält und etwas auflesen will. Der Polizist gab an das mit einer Pistole auf ihn gezielt worden sei und erschoss ihn. Umstritten ist ob es wirklich eine Waffe war. Bei der versuchten Verhaftung ist ein Handy zu sehen das er rausholt,, bei der Flucht soll es sich auch um dieses gehandelt haben und nicht um eine Waffe die er auflesen wollte. Die Aussage des Polizisten, vorallem das er auf ihn gezielt habe, wird von vielen Seiten bestritten. Auf dem Video ist es nicht 100% erkennbar. Tatsache ist aber das die Polizei in den USA ihren Finger sehr locker am Abzug hat. Nachdem der Mann tot am Boden liegt sieht man den Pastor (der die Polizei auch rief) zu dem Verletzten hinrennt und dem Mann am Boden helfen will, wird aber vom Polizisten aufgefordert dies nicht zu tun.

Pegida -Logik

Wo ist es hin? Das Leben aus Prospekten

„Um etwas zu verändern, fangt überall an!“

Bereits berichtet wurde hier über die Broschüre „to change everything“ bei dem die Initianten über Kickstarter Geld sammelten (mehr siehe hier)

Neben der durchaus sehr interessanten Broschüre gibt es nun auch ein Video, welches in mehreren Sprachen übersetzt wurde

Alles verändern- ein anarchistischer Aufruf

Gemeinsam mit Genoss_innen von CrimethInc aus verschiedenen Ländern und Kontinenten entstand dieses Video – aus der Überzeugung heraus, dass genau jetzt der richtige Moment für einen neuen anarchistischen Aufruf ist. In Zeiten von Umbrüchen, Aufbrüchen und Revolten ist es an uns, zu formulieren, warum wir für eine herrschaftsfreie Welt kämpfen und wie wir alle damit anfangen können.

Um etwas zu verändern, fangt überall an!

Eine ausführlichere Version dieses anarchistischen Aufrufs findet sich in der dazugehörigen Broschüre. Ihr findet sie unter:

http://www.tochangeeverything.com (zusammen mit diesem Video in zahlreichen verschiedenen Sprachen)

http://crimethinc.blogsport.de (zusammen mit weiteren Texten von CrimethInc. auf deutsch)

Die Printversion könnt ihr bei http://www.black-mosquito.org/ gegen Portokosten bestellen.

wem das gefällt kann neben der Broschüre in deutsch auch mal die Webseite von Crimethinc besuchen, dort finden sich viele interessante Texte

Extra 3 basht Pegida

Sehr schön! In der Sendung extra3 gestern nahm Christian Ehring kein Blatt vor dem Mund und kritisierte Pegida und ihre Anhänger auf’s schärfste.

Kann man diese Leute einfach nicht mehr so nennen, als das was sie sind: herzlose Egoisten, die im reichsten Land der Erde wohnen und ihren Wohlstand ernsthaft gegen Menschen verteidigen wollen, die in höchster Not hierhin kommen

- Christian Ehring

Leider kann das Video hier nicht eingebettet werden, drum untenstehend auf den Link klicken

Video anschauen (weiter zur ndr/extra-seite)

Deutsche in Amerika

Es ist die Zeit des Aufbruchs. Versprechungen des Adelsvereins und frohlockenden Briefen von angeblichen Siedlern die bereits in Amerika sind kursieren . Den Deutschen geht es nicht gut, das Leben ist in jeder Hinsicht hart und die Zukunft ungewiss. Aus diesem Grund verlassen unzählige Deutsche ihre Heimat und beginnen ihre Reise u.a.nach Amerika um dort zu siedeln – in Erwartung eines besseren Lebens ganz wie man’s ihnen versprochen hat. Die Realität sieht dann aber ganz anders aus.

Die Doku ist unterteilt in 3-4 Teile. Wer direkt zum Teil will bei dem erzählt wird wie alles ablief etc. kann direkt auf Minute 43′ springen :-)
Übrigens: Wenn ihr eine PS4 habt könnt ihr die Doku auch am TV schauen, hierzu einfach die Youtube App downloaden. Auf der PS3 etc. am besten https://www.youtube.com/tv via Internet Browser aufrufen.

Alle Rassisten sind Arschlöcher. Überall

Das Video ist Teil der „Spuck auf Rechts“ -Videoserie, passt perfekt als Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit wie sie zurzeit mit Pegida mitschwimmt und ist auch das neue Special für den Blog.

#YouGeHa – Youtuber gegen Fremdenhass

Diese Videos sind Teil von #YouGeHa, über das zweite Video gelangt ihr zur ganzen Playlist (klickt auf den Titel, dann öffnets Youtube)

YouTuber positionieren sich gegen Fremdenhass und Ausgrenzung: Unter dem Hashtag #YouGeHa (YouTuber gegen Hass) veröffentlichen sie jeden Tag neue Videos mit persönlichen Statements für mehr Toleranz. Mit dabei sind unter anderem LeFloid, Die Klugscheisserin, Michael Buchinger und Faktastisch.

Von Nora Burgard-Arp

“#YouGeHa ist keine Kampagne ausschließlich gegen Pegida”, heißt es auf der offiziellen Webseite der Aktion. Zwar hätten einige der Stimmen, die im Rahmen von Pegida-Demonstrationen laut werden, #YouHeGa deutlich beeinflusst. Aber die Organisatoren betonen, man könne die Teilnehmer der Pegida-Demos und deren Anliegen nicht in eine Schublade stecken: “#YouGeHa steht generell für Toleranz – auch gegenüber anderen Religionen.”

Eine Woche lang veröffentlichen die teilnehmenden YouTuber die Videos auf ihren Kanälen, gruppenweise jeweils um 15 Uhr. Sie verweisen gegenseitig in den Clips aufeinander. Außerdem gibt es eine Playlist, in der alle Videos unter dem Hashtag #YouGeHa veröffentlicht werden. Die Themen der Beiträge reichen von philosophischen Fragestellungen wie “Warum hassen wir andere?” über Pegida-Satire bis zu Faktenchecks und Mini-Dokus. Auch die Zuschauer werden aufgerufen, ihre Erfahrungen und Meinungen im Social Web zu teilen – als persönliches Zeichen gegen Fremdenhass.

#YouGeHa entstand in den den Sozialen Netzwerken, die Planungen begannen im Dezember in einer Facebook-Gruppe. Die Organisatoren betonen: “Diese Kampagne ist nicht “gekauft”, dahinter steckt kein großer Auftraggeber, kein Unternehmen, keine Medienredaktion, kein Ministerium, kein politischer Bildner. Wer mitmacht, tut das, weil er oder sie selbst das Thema angehen will.”