Archiv für Oktober 2014

Wenns ausm Trinkhahn Gas strömt oder: Die Gefahren von Fracking

„Fracking“ – das hört man immer mehr und soll eine tolle Methode zur Förderung von Erdgs sein – auch in unseren Breitengraden. Doch ist das Verfahren zur Förderung von Erdgas wirklich so toll? Nein, vielmehr ist es nur eine dreckige, andere Alternative – und dazu noch genauso gefährlich für Mensch und Umwelt.

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Glencore und das Gift

Die Kupferfabrik von Glencore verpestet in Sambia die Luft. Anwohner sterben an Asthmaanfällen, Ernten verdorren auf den Feldern. Darüber berichtete die Rundschau im März. Die Schweizer Rohstofffirma versprach Besserung und nahm eine neue Abgasanlage in Betrieb. Doch sind damit die Probleme gelöst?

Glencore erzielte im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von über 2 Milliarden Dollar. Und wo wir letztes mal das Thema Steuern hatten: Glencore bezahlte wie z.B. 2013 auch keine Steuern – im Gegenteil: Weil sie nicht so viel Gewinn machten (nur 2 Milliarden oh wie wenig) erbarmt sich die Schweiz und verlangt nicht nur keine Steuern, sondern spendieren eine Steuergutschrift von 163 Millionen.Diese Summe könne bei künftigen Steuerforderungen angerechnet werden.

Die Städte bunt statt grau

erinnert mich grad auch an:

TO CHANGE EVERYTHING – Kickstarter-Projekt

Über Kickstarter wird zurzeit für eine Broschüre zum Thema Kapitalismus, Klimawandel aber auch die Gegenbewegungen, Hintergründe u.v.m. gesammelt.

Wer die Leute unterstützen will kann das schon mit 5$ tun, dafür erhält er dann die Broschüre als PDF via Mail bei Erscheinen. Alle weiteren Infos auf untenstehendem Link

mehr Informationen zur Broschüre (englisch)

„Schön reich – Steuern zahlen die anderen“

Wie kann es sein das ein 5-facher Millionär nur 2000 Euro an Steuern zahlt, aber eine deutsche Arbeiterfamillie (bei dem die Eltern zusammen jeden Tag fucking 31 Stunden arbeiten) rund 7000 Euro? Dieser Frage geht folgende Doku nach.

Dunkle Zeiten in der Ukraine

Beim Sturz des Präsidenten im Zuge der Maidan-Revolution war immer wieder eine schwarz rote Fahne zu sehen. Sie ist Symbol der dortigen Neonazis, genauer des „Kongress Ukrainischer Nationalisten“ die zusammen mit der (ebenfalls rechtsextremen) Vereinigung Swoboda einen enormen Aufschwung in der Ukraine erlebt. Die jetzige Regierung, so scheint es mir zumindest, wollen gegen die braunen Horden aber auch nicht aktiv werden, waren die Neonazis doch eine wichtige Kraft im Umstutz und stehen jetzt quasi in ihrer Schuld.

Und so marschieren die Neonazis nun wieder regelmässig auf, wie z.B. gestern

Der Hass gegen die Polizeikräfte ist immernoch sehr gross. Was hier auffällt, die Polizeikräfte wehren sich nicht gross

das ist mir schonmal aufgefallen, vorallem hier bei einem frühren video (noch von der zeit bei der maidan-revo)

Warum das so ist? Wer’s weiss: in die Kommentare poste, danke ;-)

USA: Militarisierung der Polizei

In Ferguson, USA wurde wieder ein Jugendlicher von der Polizei erschossen. Auch dieses mal gehen die Leute lautstark auf die Strasse – und treffen dabei oft auf eine Polizei, die mit Kriegsgerät aufgerüstet wurde. Maschinengewehre, Flugzeuge, Panzer: Nach dem Rückzug aus Afghanistan und Irak gibt die US-Army überzählige Waffen an die Polizei weiter. Sogar in Kleinstädten entstehen paramilitärische Einheiten. Allein von 2010 auf 2011 stieg der Wert der von Leso weitergegebenen Militärgüter von 212 Millionen Dollar auf 498 Millionen.

Ein Bericht dazu von ntv


Zum Videobeitrag (öffnet neue Seite)

mehr Informationen zu dem Thema findet sich in einem ausführlichen Bericht von Spiegel Online

Heute im TV: Wieviel Kapitalismus verträgt der Mensch?

Dienstag, 07. Oktober – ab 20:15 ARTE

In den letzten 50 Jahren hat sich die Welt der Wirtschaft rasant verändert. Aus den einstigen Traditionsbetrieben mit ihrer Arbeiterschaft sind Global Player geworden, die den Gesetzen des Finanzkapitalismus gehorchen. So steckt nicht nur die Wirtschaft aktuell in der Krise, sondern auch das Betriebsleben. Der zweiteilige Film wirft einen Blick hinter die Kulissen des tiefgreifenden Wandels, der sich seit den 1950er Jahren in der Welt der Großunternehmen vollzogen hat, und fokussiert auf die Veränderungen in Deutschland und Frankreich im Vergleich.

„Von Managern und Menschen“ zeigt den folgenschweren Wandel, der sich seit den 1950er Jahren in der Welt der Großunternehmen vollzogen hat: die Veränderung von Technologien und Management, die Entstehung und der Verfall großer Vermögen, das Ende des herkömmlichen Kapitalismus der großen Familienunternehmen sowie das Erstarken von Neoliberalismus und Finanzkapitalismus. Dabei wird deutlich, wie Frankreich nach und nach in die gegenwärtige Krise hineingeschlittert ist. In eine Wachstums-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftskrise, aber auch in eine Krise der Gesellschaft, die an deren Grundprinzipien rüttelt. Seit den 70er Jahren verlor Frankreich an Wettbewerbsfähigkeit und büßte Marktanteile ein, während andere – besonders Deutschland – davon hinzugewannen. Politische Entscheidungen, Strategien, Gesetze und Unterschiede im Management trugen ebenso zum Verlust von Arbeitsplätzen bei wie technische Neuerungen. Gleichzeitig wuchsen die Gewinne der Unternehmen ständig weiter. Aufgrund der Vermischung von politischen und privaten Interessen schließlich wurde die Führungsschicht ihrer Verantwortung nicht mehr gerecht. Der Film ist keine akribische geschichtliche Aufarbeitung. Vielmehr zeigt er ebenso einzigartige wie beispielhafte Momente aus der Welt der Großindustrie oder heimliche Absprachen zwischen Firmenchefs und Staatsmännern. Aussagekräftig werden so die Machenschaften der Geschäftswelt aufgedeckt, die Bedeutung von Machtnetzwerken wird verdeutlicht sowie von staatlichen Eingriffen und von der Unterscheidung zwischen privatem und öffentlichem Interesse.

„Der Tag wird kommen“

gefunden auf: http://sanktpaulimafia.blogsport.de

Verbrechen vorraussehen? Stadpolizei Zürich testet „Pre-Crime“

Wer kein Schweizerdeutsch versteht, kann mit einem Klick auf UT die deutschen Untertitel aktivieren.

Der Videobeitrag ist Teil des „Big-Data“-Special der Sendug Einstein vom SRF.