Pause wegen Walz/Wanderschaft

dcdsc

Wie schon viele vor mir gehe ich bald schon auf die Walz/Wanderschaft. Aus diesem Grund kann ich diesen Blog zumindest während dieser, längeren, Zeit nicht aktuell halten. Somit geht der Blog erstmal in den Pause-Modus.

An dieser Stelle danke an alle die mich mit Video-Hinweisen unterstüzt haben und nicht zuletzt auch blogsport.de.

Wenn ihr Leute auf der Walz seht gebt Ihnen doch nach Möglichkeit Support (Stück mitnehmen, Platz zum übernachten, Reiseuntersützung/Kleingeld), wir sind dafür immer sehr dankbar :-)

see ya

Marco Libero

Mit einem 18minütigen-Video haben die GenossInnen der Roten Hilfe Belgien ( http://www.secoursrouge.org) die politische Geschichte vom Langzeitgefangenen Marco Camenisch nachgezeichnet.

Smash ECB – Mobivideo

Smash ECB – 18.03. Frankfurt from Peter Pan on Vimeo.

Face the players, fight the game

M18: Die EZB-Eröffnungsparty crashen

Im Frühjahr 2015 bekommt die europäische Krisenpolitik ein Wahrzeichen: Der neue Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in Frankfurt eröffnet. Bei einem großen Festakt werden sich Regierungsvertreter_innen aus ganz Europa zu ihren bisherigen Krisenlösungen gratulieren und sich (und uns) auf die nächste Runde Austeritätspolitik einstimmen. Der Ausnahmezustand soll institutionalisiert werden.

Doch massenhaft Menschen werden die Feier stören, denn Krisenlösungen im kapitalistischen Rahmen sind eine Katastrophe für die Menschen. Das Frühjahr 2015 wird so hoffentlich auch ein Wahrzeichen des Widerstands gegen die europäische Krisenpolitik, wenn Tausende von Menschen aus den europäischen Ländern und darüber hinaus zu den Aktionstagen gegen die EZB-Eröffnung anreisen. Wir rufen die antiautoritären Bewegungen dazu auf, sich an den Aktionen und Diskussionen zu beteiligen. Lasst uns diese Möglichkeit nutzen, um für die transnationale Selbstorganisierung im Kampf gegen Staat und Kapital zu werben und die Herrschaftsfeierlichkeit zu unserer Party zu machen.

Die EZB als Symbol und transnationaler Staatsapparat

Die Regierungen Europas betreiben mit der EZB eine rigide Austeritätspolitik, die zu sozialen Verwüstungen insbesondere in Südeuropa geführt hat. Ein Ende ist nicht absehbar, denn trotz der Sparmaßnahmen und geöffneten Geldschleusen stagniert die Wirtschaft: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung dauern an, Investitionen bleiben aus. Die Krise wird also weiter um sich greifen, die Krisenpolitik auf Dauer gestellt. Die EZB ist der transnationale Staatsapparat dieser Krisenpolitik, durch die immer weniger Reiche reicher und immer mehr Arme ärmer werden. Die EZB ist somit eines der wichtigsten, wenn nicht das Symbol gegenwärtiger kapitalistischen Herrschaft in Europa. (mehr…)

Howto: Schilde für Demos etc.

Was ist den mit der los?

Teacher Moves to Sue the City of Seattle After a Cop Pepper Sprayed Him at an MLK Rally
By VICE News

January 30, 2015 | 9:30 pm
VICE News is closely monitoring policing in America. Check out the Officer Involved blog here.

A Seattle teacher and activist has filed a tort claim against the city and the Seattle Police Department after he was pepper-sprayed by a cop as he walked away from a peaceful rally on Martin Luther King, Jr. Day.

Jesse Hagopian was talking to his mother on his cell phone and leaving the rally on his way to his child’s birthday party on January 19 when a police officer unlawfully pepper sprayed him in the face, his lawyer James Bible told VICE News.

„Jesse Hagopian is a well known activist in Seattle and he had just finished giving a speech in which he was talking about how black lives matter when he was pepper sprayed while he was several feet onto the sidewalk,“ Bible said. „Rather than being able to fully celebrate his child’s birthday, he had burning eyes, nostrils, and spent the most of the afternoon washing his face with milk, as advised by the doctor. It was a traumatic moment.“

Hagopian posted a photo of himself on Facebook later that day with a brief account of the events leading up to the incident.

Post by Jesse Hagopian.
The moment was filmed by a witness and uploaded to YouTube on Wednesday — the same day Bible lodged the tort claim against the city and a public disclosure request seeking the identity of the female officer in the video. The city has 60 days to respond to the notice before Hagopian can file a lawsuit, Bible said.

„I felt the piercing pain shoot through my eye, my ear drum and my nostril, all over my cheek and face,“ Hagopian told Seattle television station KOMO News. „I yelled out. My mom was in distress as she heard me yell.“

Bible, who also heads the local chapter of the National Association for the Advancement of Colored People (NAACP), said he and his client believe the officer should be removed from her post and fired. „I am terrified that she continues to posses a weapon and patrol the streets,“ he said, adding he has „reason to believe,“ she remains on active duty.

The Seattle Police Department declined to comment on the matter.

Judenhass in Malmö

Ein Reporter setzt in der schwedischen Stadt Malmö eine Kippa auf und wird von Muslimen übelst beschimpft. Es gibt also in Europa sehr wohl No-go-Zonen – für Juden.

Es war ein schwedisches Experiment vor dem Hintergrund des mörderischen Anschlags auf den koscheren Supermarkt in Paris vom 7. Januar: Für die Sendung «Uppdrag granskning» (Auftrag Ermittlung) schickte das Fernsehen den Reporter Petter Ljunggren mit einer Kippa, der traditionellen Kopfbedeckung männlicher Juden, und umgehängtem Davidstern in die Stadt Malmö.

Wie die versteckte Videokamera in verwackelten Schwarzweissbildern festhält, ruft ein Mann im Zentrum Malmös Ljunggren «jüdische Scheisse» zu und fordert ihn auf, zu verschwinden. Ein anderer Mann ballt drohend seine Faust und schreit: «Hau ab, Satansjude!» Die Drohungen werden so heftig, dass das Team immer wieder den Abzug erwägt.

Per SMS aufgefordert, Eier zu schmeissen

Auch ein Motorradlenker bedroht den als Juden verkleideten Journalisten. Im Vorort Rosengrad macht sich ein mehrköpfiger Mob sogar daran, die Reporter anzugreifen. Als Reporter Ljunggren und ein Begleiter weggehen, werden von Häuserfenstern aus Eier nach ihnen geworfen. Laut dem Bericht wurden Anwohner per SMS dazu aufgefordert, Eier zu werfen.

Nach einer auf einer amerikanischen Website übersetzten Zusammenfassung in der schwedischen Zeitung «Expressen» zieht die Fernsehsendung den Schluss, dass der Antisemitismus in Schweden nicht mehr länger aus dem Dunstkreis von Neonazigruppen kommt: «Stattdessen dreht sich der Judenhass um den Konflikt zwischen Israel und Palästina.» Hintergrund ist der hohe Anteil von – je nach Zählung – 20 bis 30 Prozent muslimischer Immigranten in Malmö. Die mit 300′000 Einwohnern drittgrösste Stadt Schwedens ist seit Jahren berüchtigt für antisemitische Zwischenfälle.

Juden fühlen sich nicht mehr sicher

Laut «Expressen» erklärte die Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center Malmö schon 2010 als gefährlich für Juden. In den letzten zwei Jahren zählte die Polizei 137 antisemitische Verbrechen in der Stadt.

Die TV-Sendung porträtiert auch jüdische Einwohner Malmös. Etwa den aus den USA stammenden Shmuel Goldberg. Er beschreibt einen Angriff, der ihn für Wochen in Angst versetzte (siehe Video oben). Ein anderer, Ammon Tsubarah, sagt: «Es hat einen Grad erreicht, dass man sich nicht mehr sicher fühlt. Man will nicht mehr länger hier bleiben.» Die Zahl der Juden in Malmö ist inzwischen auf 600 gesunken.

Wie in Schweden, so in Frankreich

Die zunehmenden Probleme für Juden in Schweden haben ihre Entsprechung in Frankreich. Nach einer Mitteilung des jüdischen Dachverbands vom Dienstag hat sich dort die Zahl antisemitischer Attacken 2014 im Vergleich zum Vorjahr auf 851 verdoppelt. An dem am gleichen Datum gewürdigten 70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz bezeichnete Präsident François Hollande den Antisemitismus als «Geissel» für Frankreich.

Die Erkenntnisse des schwedischen TV-Programms wurden weder in Europa noch in den USA von den grossen Medien aufgenommen. Widerhall fanden sie bloss in Israel und auf konservativen amerikanischen Websites wie Breitbart und Right Side News.

Fox News doch nicht so daneben?

Für einen dieser Kanäle, Fox News, ist die schwedische Sendung teilweise eine Bestätigung. Der US-Sender wurde verlacht, als er nach dem «Charlie-Hebdo»-Angriff von Muslimen bewohnte Quartiere in Europa zu No-go-Zonen stilisierte. Jetzt lässt sich mit einigem Recht sagen: Es gibt diese Zonen tatsächlich – zumindest für Juden.

Quelle: http://www.20min.ch/panorama/news/story/Ein-schwedischer-Reporter-testet-den-Judenhass-11672480

USA Police: Polizei erschiesst Flüchtenden

Alles begann als ein Pastor die Polizei anrief und diese bat herzukommen, da eine Person gedroht habe eine Frau zu erschiessen – er sei auch bewaffnet. Wie im Video zu sehen kam dann auch ein Polizeibeamter, und wollte die entsprechende Person verhaften. Dieser riss sich aber los und floh vor dem Beamten. Unterwegs soll er eine Waffe verloren haben, auf dem Video ist zu sehen wie er anhält und etwas auflesen will. Der Polizist gab an das mit einer Pistole auf ihn gezielt worden sei und erschoss ihn. Umstritten ist ob es wirklich eine Waffe war. Bei der versuchten Verhaftung ist ein Handy zu sehen das er rausholt,, bei der Flucht soll es sich auch um dieses gehandelt haben und nicht um eine Waffe die er auflesen wollte. Die Aussage des Polizisten, vorallem das er auf ihn gezielt habe, wird von vielen Seiten bestritten. Auf dem Video ist es nicht 100% erkennbar. Tatsache ist aber das die Polizei in den USA ihren Finger sehr locker am Abzug hat. Nachdem der Mann tot am Boden liegt sieht man den Pastor (der die Polizei auch rief) zu dem Verletzten hinrennt und dem Mann am Boden helfen will, wird aber vom Polizisten aufgefordert dies nicht zu tun.

Pegida -Logik

Wo ist es hin? Das Leben aus Prospekten

„Um etwas zu verändern, fangt überall an!“

Bereits berichtet wurde hier über die Broschüre „to change everything“ bei dem die Initianten über Kickstarter Geld sammelten (mehr siehe hier)

Neben der durchaus sehr interessanten Broschüre gibt es nun auch ein Video, welches in mehreren Sprachen übersetzt wurde

Alles verändern- ein anarchistischer Aufruf

Gemeinsam mit Genoss_innen von CrimethInc aus verschiedenen Ländern und Kontinenten entstand dieses Video – aus der Überzeugung heraus, dass genau jetzt der richtige Moment für einen neuen anarchistischen Aufruf ist. In Zeiten von Umbrüchen, Aufbrüchen und Revolten ist es an uns, zu formulieren, warum wir für eine herrschaftsfreie Welt kämpfen und wie wir alle damit anfangen können.

Um etwas zu verändern, fangt überall an!

Eine ausführlichere Version dieses anarchistischen Aufrufs findet sich in der dazugehörigen Broschüre. Ihr findet sie unter:

http://www.tochangeeverything.com (zusammen mit diesem Video in zahlreichen verschiedenen Sprachen)

http://crimethinc.blogsport.de (zusammen mit weiteren Texten von CrimethInc. auf deutsch)

Die Printversion könnt ihr bei http://www.black-mosquito.org/ gegen Portokosten bestellen.

wem das gefällt kann neben der Broschüre in deutsch auch mal die Webseite von Crimethinc besuchen, dort finden sich viele interessante Texte